Vom Boden unserer Kammern – the next session
…
Beat…
P o p…?
R e v o l u t i o n…?
A b s t u r z…?
S e x…?

D e c a d e n c e..!
… gibt schließlich 1001 Wege, Liebe zu machen! (Tuli Kupferberg)
vom boden unserer kammern, the next session ist zu finden am:
10. Juli
21:21 h und früher, falls wir dekadenterweise früher anfangen…
Schellingstr. 24.
Wie üblich – Eintritt frei und dekadent musikalisches ab 23:00, garniert von mlphilippsen.
Livestream zur Lesung hier und vorher schonmal was zum reinhören.

… den Text hören, sich weiter unterhalten, wieder zuhören, neugierig
werden was das ist – Literatur vor Ort eben, die zeitgleich live über
den Äther gesendet wird.
… zwei junge Münchner Autoren, Elias Kreuzmair und Markus Michalek
veranstalten zusammen mit dem Radiokünstler Marold Langer-Philippsen
die Radioliteratur-Reihe „Vom Boden unserer Kammern“.
… neben den Texten bekannter und berüchtiger Schriftsteller wird
jeweils ein eigener Text, passend zum Thema der Lesung vorgestellt –
dazu gibt es Musik und musikalisch-literarische Beiträge aus dem
kreativen Tonkopf von Marold.
… welcher Text bewegt uns gerade, wenn finden wir gerade gut. In
welchem Kontext sehen wir uns? Den Raum der Literatur verorten, wo
kommen wir her, wo wollen wir hin: Ein Outing, in dem die Grenzen der
Privatsphäre fast aufgehoben sind.
Anm:
Beim letzten Mal flog ein Buch in den Raum, frei greifbar für jederfrau und jedermann und eine kamera warf einen blick zur tür herein. Was diesmal passieren wird, wissen weder wir noch gott.

6 Antworten bis hierher ↓
Dorin // Juli 7, 2009 um 8:24
Im Blogtext 11. Juli, auf dem Plakat 10. Juli, wann denn nun?
Und habt Ihr eigentlich die Erlaubnis des Verlages aus Werken wie Gainsbourgs „Kunst des Furzens“ öffentlich vorzutragen?
Sundance // Juli 8, 2009 um 10:43
@Dorin Ähm, meinst Du, die Lesung ist das richtige für Dich? Die Junge Union veranstaltet bestimmt auch irgendwo eine Lesung mit den 20 schönsten deutschen Gesetzestexten: „Schlaubis, Petzen, Denunzianten“.
Dorin // Juli 8, 2009 um 8:11
Mensch, Sundance, wenn Markus aus dem von mir verlegten Gainsbourg liest, bin ich Betroffener und kein Denunziant.
Aber darum geht es hier gar nicht, ich wollte meinen guten, alten Kumpel Markus nur darauf hinweisen, daß man – ähnlich wie bei der Gema und Clubs – solche Lesungen für ein paar Euro anmelden sollte, weil man sonst Gefahr läuft, ziemlich teuer abgestraft zu werden.
Das ist weniger bei meinem Gainsbourg ein Problem, aber wenn ich mir die auf dem Bild präsentierten Titel anschaue, gibt es da den einen oder anderen empfindlichen Autor respektive Verlag.
Matti // Juli 9, 2009 um 8:46
@Sundance Er hat sicher nur sein Handtelefon verlegt und so blieb ihm wahrscheinlich nichts anderes übrig, als seinen alten Freund persönlich vor den schwerwiegenden Folgen von Urheberrechts-Verstößen zu warnen.
Dorin // Juli 9, 2009 um 9:02
Handtelefon? Wir von der Jungen Union pflegen doch noch das gute alte Festnetz…
High Potentials der Münchner Autorenszene | Die Gefühlskonserve // Juli 11, 2009 um 3:58
[...] die mir sehr gefällt. Ich bin auf weitere Lesungen unter dem Motto “Vom Boden unserer Kammern” gespannt. Twittern, mailen, [...]